Ins Gespräch kommen – miteinander statt nebeneinander

Projektträger: Radeln ohne Alter Krakow am See e.V.

Gute Nachbarschaft braucht Verständnis – Demokratie auch. In den vergangenen Jahren werden politische Debatten zunehmend hitziger geführt und politische Themen werden schnell zu gesellschaftlichen Konflikt- und Triggerpunkten. Die Folge: viele Menschen ziehen sich aus öffentlichen Diskussionen zurück, meiden den Austausch meiden und suchen ihren Frieden im Privaten.

Doch gerade der offene Dialog ist von zentraler Bedeutung für eine lebendige Zivilgesellschaft und einen demokratischen Diskurs. Darum will der Verein Radeln ohne Alter e.V.  Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe fördern. Das Bürgerfest „Ins Gespräch kommen – miteinander statt gegeneinander“ wurde am 11.07.2026 bewusst an einem der prominentesten und meistfrequentierten Orte der Stadt durchgeführt: die Seepromenade in Krakow am See. Als touristisches Highlight und beliebter Treffpunkt bot sie einen unkomplizierten Zugang für alle Interessierten.

Vertrauen stärken

Vereinsmitglieder luden an die einzelnen Tische bei stimmungsvoller Akkordeonmusik zu Gesprächen ein, um aus Frust und Irritationen konstruktive und lösungsorientierte Vorschläge zu machen. Bei dem niedrigschwelligen Beteiligungsformat wurden die angesprochenen Themen, auf einer Moderationswand festgehalten, dokumentiert und fotografisch gesichert. Sie dienen als wichtige Themenpunkte und Anregungen, die in der Förderperiode 2027 aufgegriffen und weiterentwickelt werden können. Zu den zentralen Themen gehörten Mobilität und der Wunsch, die medizinische Versorgung vor Ort sowie der Wunsch, Vereinsaktivitäten stärker in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und Vereine besser miteinander zu vernetzen eine nachhaltige Fortbewegung stärker zu fördern.

Gesellschaftliche Brücken bauen

Während der Gespräche wurden für Familien mit Kindern verschiedene Mitmachstationen angeboten, die Bewegung, Spiel und gemeinschaftliche Aktivitäten förderten. Darüber hinaus konnten Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen kostenlose Rikschafahrten in Anspruch nehmen. So konnte der Verein Radeln ohne Alter e.V. Teilhabe nicht nur thematisieren, sondern ganz praktisch erfahrbar zu machen.

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